Gemeinnütziges Projekt

Edelgard Klasing, Vorsitzende des Fatigatio e.V. (Bundesverband CFS/CFIDS/ME) zum Projekt CMI-Haus:

Der Fatigatio e.V. begrüßt das Projekt CMI-Haus als eines der herausragendsten Projekte der letzten Jahre.
Als bundesweite Selbsthilfeorganisation vertreten wir Menschen, die an dem chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS/CFIDS/ME) erkrankt sind. In Deutschland leiden mindestens 300.000 Erwachsene und ca. 100.000 Kinder an dem chron. Erschöpfungssyndrom. Es ist bekannt, dass CFS/ ME eine Multisystemerkrankung ist und das viele  Betroffene unter Allergien oder Sensitivität auf Chemikalien oder Belastungen durch elektromagnetische Felder leiden. Bei den Erkrankten kommt es zu schweren Störungen der Regelkreisläufe und nur eine Entlastung von störenden Einflüssen kann zu einer gesundheitlichen Verbesserung führen. Insbesondere leiden viele Betroffene unter genetischen Polymorphismen der Leberentgiftung, des Abbaus von oxidativem Stress oder an einer Dysregulation des Immunsystems. Nur eine ganzheitliche Therapie, dazu gehört insbesondere auch ein Wohnraum, der verschiedene Aspekte der Erkrankten berücksichtigt und mit umweltfreundlichen Materialien gebaut wird sowie vor Lärm und Elektrosmog abschirmt, kann eine weitere Verschlechterung aufhalten und zur Regeneration beitragen.
Daher würdigen wir das Projekt CMI-Haus und wünschen den Akteuren und dem Initiator ein gutes Gelingen. Der Fatigatio e.V. unterstützt das Vorhaben und wir hoffen, dass es viele Nachahmer gibt, auf der einen Seite die beteiligten Firmen und Fachleute, auf der anderen Seite die Erkrankten. Wir sind zuversichtlich, dass dieses Projekt ein Meilenstein für CMI-Erkrankte sein wird.
Auf der Internetseite des Fatigatio e.V. machen wir auf das Projekt aufmerksam.

Ich wünsche allen viel Erfolg und Kraft!

Herzliche Grüße

Edelgard Klasing
Vorsitzende des Fatigatio e.V.
www.fatigatio.de

Dortmund, den 20.11.2013